Spannender Vortrag zum Mitmachen – Wie entsorgen wir Müll richtig und was passiert danach damit?

Wohin mit den alten Lackdosen, Elektroschrott und Styroporresten? Und was passiert eigentlich mit unserem Müll, nachdem wir ihn richtig entsorgt haben? Gibt es einfache Kniffe und Tricks, zukünftig weniger Müll zu erzeugen und bewusster mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen?

Am Abend des 11.05.2026 konnten wir alle gebannt den Worten von Angelika Schröter von der Naturschutzstation Neschwitz (im Auftrag des Abfallamtes des Landkreises Bautzen) lauschen.
Sie erzählte uns in ihrem Vortrag allerlei Spannendes zum Thema Mülltrennung, Müllvermeidung und lokaler Müllverwertung.

Dafür saßen wir nicht der Vortragenden gegenüber, sondern in einem großen gemütlichen Sitzkreis. Locker und frei moderierte Angelika Schröter (Bild oben links: Mitte) dabei das Gespräch und reagierte spontan auf unsere zahlreichen Fragen.

Warum wir Müll trennen sollten, ist vmtl. Vielen bereits klar; dennoch verdeutlichte das Glas mit gesammelten Müll vom letzten Strandspaziergang sehr gut, dass wir ein globales Problem mit Abfall in der Natur haben.

Auf dem dem Tisch wurden mitgebrachte Müllobjekte drapiert. Jede(r) Teilnehmende konnte sich eines davon aussuchen und erzählen, wie sie / er den Gegenstand entsorgen würde.
Anschließend berieten wir gemeinsam und erhielten zahlreiche Informationen von Angelika Schröter, was die beste Art und Weise ist, wo der Müll dann (wie) hinkommt und was dort mit ihm passiert.

Besonders spannend war es dabei mehr über die lokalen Müllkreisläufe und Verwertungssysteme zu erfahren. Bei vielen Verpackungen können wir als Verbraucher bereits mit kleinen Handlungen den lokalen Recyclingunternehmen unterstützend unter die Arme greifen.
Neben der richtigen Mülltrennung betrifft das auch das vorbereitende Zerteilen von Müll – wo möglich: z.B. indem man bei einer Kunststoff-Schnittkäsepackung den Deckel von der Schale trennt, bevor man alles in die gelbe Tonne wirft.

Trotzdem war es sehr beeindruckend zu hören, zu was unsere Anlagen der Region alles fähig sind! Wenn wir also sicherstellen, dass der richtige Müll in der richtigen Verwertungsanlage (und nicht in der Natur) landet, können überraschend viele Stoffe zu hohen Anteilen getrennt, recycelt oder zur Energiegewinnung genutzt werden.

Die Atmosphäre und Stimmung war wie immer fröhlich-gemütlich, ausgelassen und gesellig. Bei Speis und Trank konnten sich alle Teilnehmenden entspannt austauschen – egal ob 14 oder Ü60. Insgesamt nahmen 16 Leute aus der Region an der Aktion teil.

Die Umweltinitiative Sohland möchte sich noch einmal ganz herzlich bei Angelika Schröter für diesen wirklich informativen und gelungenen Abend bedanken! Auch über die neuen Gesichter in der Runde haben wir uns sehr gefreut und laden ganz herzlich zum nächsten Umweltstammtisch ein.

Hier noch einmal unser Flyer zur Bewerbung der Aktion:

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